Schreiben fürs Internet hat wenig gemeinsam mit dem Schreiben einer Zeitungskolumne oder einem Buch. 

Niemand liest im Internet.

Du hast es mit "Scannern" zu tun.
Deine Inhalte werden überflogen und in Sekundenbruchteilen wird entschieden, ob es einen zweiten Blick wert ist, oder nicht.

Damit deine Texte die Aufmerksamkeit bekommen, die sie verdienen, müssen sie zwei Bedingungen erfüllen:

  1.  Die Gestaltung muss leicht sein und genügend Ankerpunkte für das Auge bieten. Keine Textwüsten! – Darum kümmern wir uns in der nächsten Lektion.
  2. Das Lesen/Scannen am Bildschirm verlangt kurze, präzise Sätze. Man will schnell verstehen und einordnen. – Dabei helfen dir die folgenden sechs Regeln

1. Schreibe kurze einfache Sätze

Schreib so wie du sprichst. Jeder einzelne Satz, soll dem Helden dienen, deinem Leser. Halte dir vor Augen: Klarheit siegt. 

Wenn du verschachtelte Sätze in deinem Text findest, dann frage dich: "kann ich es auch einfacher und kürzer sagen?" Du sparst deinem Leser dadurch Zeit und Energie. Und sie werden dich lieben dafür.

2. Zuerst schreiben, dann korrigieren

Schritt 1: Schreibe ohne innere Korrektur, alles was du sagen willst. Mach dir noch keine Gedanken, um Stil, Perfektion, Satzstellung, Grammatik oder Rechtschreibung. In diesem ersten Schritt ist es wichtig, dass du in einen Schreibfluss kommst und dich nicht ständig selbst ausbremst, indem du immer wieder zurückgehst und dich korrigierst. Wenn du das tust, wirst du nie fertig. Nie. Also schreibe drauf los.

Schritt 2: Korrigiere und vor allem: streiche alles Unnötige. Frag dich bei jedem Satz: "Wäre der Text auch ohne dieses Wort verständlich?" Wenn ja, dann lösche es. Unsicherheit lässt uns Füllwörter schreiben. Die ersten Monate in meiner "Autoren-Karriere", habe ich jeden Text 5x gekürzt. 

3. Sei konkret

Habe immer das Ziel vor Augen: Was muss mein Held wissen, um SEIN Ziel zu erreichen? Fokussiere dich während des ganzen Schreibprozesses starr darauf. Lass alles weg, was nicht diesem Ziel dient. Ergänze wo deine Inhalte noch zu dünn sind, und deinen Helden im Unklaren lassen.

Du bekommst von mir eine Bonus-Lektion mit meinem Framework für Blogartikel, die zu Ende gelesen werden.

4. Achte auf den ersten Satz

Die Überschrift und die ersten Sätze, sind das wichtigste an deinem ganzen Text. Die Überschrift muss neugierig machen. Der erste Satz muss dafür sorgen, dass der nächste gelesen wird. Bis der Besucher im Text drin ist und die "Soll ich hier meine Zeit geben?" Hürde genommen hat.

Inspiration und Hilfe für deine Überschriften findest du hier:

  •  Links zu Chimpify Blogartikeln mit Überschriften und schreibsuchti
  • kjljl
  • lkjlkj
  • khlkj

5. Formatiere deine Inhalte für Scanner

  • Kurze Absätze
  • Zwischenüberschriften
  • Aufzählungslisten (wie diese hier)

Mehr dazu in den nächsten Lektionen.

6. Schreibe persönlich

Das ist die wichtigste von allen Regeln:
Sprich direkt zu deinem Leser. Zu EINEM Leser. Nicht zu vielen. Dein Leser ist alleine, wenn er deine Inhalte konsumiert… nicht in einem Saal mit vielen anderen.

Stell dir beim Schreibe immer vor, dass du einem Freund deine Sache erzählst. Zack, schon fallen 80% der komplizierten und unnötigen Worte weg. Wenn du dir nicht sicher bist, frage dich immer: "Würde ich es genauso einem Freund erzählen?" Wenn du dir nicht sicher bist, dann schreib den Satz neu, so wie du reden würdest. 

Lies dir selbst den fertigen Text laut vor. Korrigiere alles, was unnatürlich und gekünstelt klingt. Schreib wie du sprichst.

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Neuheimstrasse 18a
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Ich, du, er, sie, es, wir, ihr, sie...???

Gemäss der geschlechtsneutralen Natur eines Nerds verzichte ich auf Sternchen, Underlines, und Querstrich/innen. Vor dem heiligen Gral der Online Strategien und Taktiken sind wir alle gleich und jeder kann damit machen was er/sie/* [der Leser, in welcher Geschlechtsform auch immer] will. 

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